Svenspages Blog

 
 
 
 

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»Rotierende Streifen«

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Mit Ultra Frac­tal 5 Exten­ded (UF) habe ich eine Ani­ma­tion geren­dert, wel­che ein trans­pa­ren­tes Bild als eine Art Stem­pel benutzt. Die Stem­pel­po­si­tio­nen und –größe wird von der Frak­tal­for­mel (Julia-Set) ermit­telt. Die Ani­ma­tion dreht das Stem­pel­bild ein­mal um 360 Grad, was auch des­sen Kopien durch­füh­ren und dabei neue For­men bil­det — wie in einer Laval­ampe. Zusätz­lich wird eine Halbkugel-Transformation ange­wen­det.

 
 
 
 

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»Deine Chance verstreicht vielleicht«

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Zum FÖN-Kunstpreis #4 (www.allesfoen.de) habe ich zum Thema »Aus dem Tage­buch der ver­pass­ten Chan­cen« ein Objekt gebaut. Heute, nach etwas über einer Woche, bin ich damit fer­tig gewor­den. ich möchte es jedoch erst zur Aus­stel­lung, die am 31. Okto­ber 2015 eröff­net wird, zei­gen. Nur soviel sei ver­ra­ten: Ich ver­wen­dete dafür Holz, Spie­gel und eine ganze Menge exakt zuge­schnit­tene Passpartout-Pappe.

 
 
 
 

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Blutmond über Erfurt

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Ein sel­te­nes Schau­spiel ereig­nete sich in den Mor­gen­stun­den: Der Mond erscheint rot. Sel­te­ner als eine Son­nen­fins­ter­nis pas­siert es, dass der Erd­schat­ten den Mond voll­stän­dig bedeckt, aber dabei — vom Mond aus betrach­tet — nicht ganz dun­kel ist. Die Atmo­sphäre der Erde lei­tet das Son­nen­licht um sich herum. Dabei kom­men aber nur die lang­wel­li­gen Strah­len durch — ähn­lich wie bei einem Son­nen­un­ter­gang. Vom Mond aus gese­hen müsste die Erde dem­zu­folge wie ein roter Ring aus­se­hen: Schwarz in der Mitte und umran­det mit einem Ring in den Far­ben der irdi­schen Abend­däm­me­rung. Das ist bestimmt sehr beein­dru­ckend. Beim Mond kom­men nur die roten Anteile des Son­nen­lichts an und er reflek­tiert diese wie­der zurück und erscheint uns somit rot.
Viel­leicht könnte die NASA bei dem nächs­ten der­ar­ti­gen Ereig­nis — im Jahre 2033 — vor­her eine Sonde hin sen­den, um die­ses Ereig­nis aus einem ande­ren Blick­win­kel zu fil­men? Das wäre doch mal was.

 
 
 
 

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Buckyball I

Buckyball I

Mein ers­tes Pro­jekt, wel­ches ich kon­stru­ierte, um mei­nen neuen Schnei­de­plot­ter Sil­hou­ette Cameo 2 zu tes­ten — des­halb die über 600 klei­nen Struk­tu­ren und Löcher, wel­che das Gerät sou­ve­rän gemeis­tert hat.

Zum Objekt: Aus­ge­hend von einem Dode­ka­eder (pla­to­ni­scher Kör­per aus 12 Fünf­ecken) wird auf jeder Fünf­eck­flä­che eine fla­che fünf­sei­tige Pyra­mide gesetzt, wel­che den Mit­tel­punkt der Fünf­eck­flä­chen nach außen auf die gedachte Umku­gel ver­schiebt. Der Kör­per wird quasi run­der, und besteht aus 60 gleich­schenk­li­gen Drei­ecken (zwei Sei­ten sind etwas kür­zer als die dritte). Der ent­ste­hende Kör­per wird auch „Bucky­ball“ genannt, es stellt eine soge­nannte Geo­dä­ti­sche Kugel dar und geht auf den ame­ri­ka­ni­schen Archi­tek­ten Buck­mins­ter Ful­ler zurück, wel­cher als ers­ter der­ar­tige Kup­peln kon­stru­ierte — u. a. auch das Pla­ne­ta­rium in Jena.

 
 
 
 

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Buckyball II

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Das ist eine Wei­ter­ent­wick­lung der Form­stu­die »Bucky­ball I« für einen Lam­pen­schirm. Der Unter­schied ist die Art und Weise, wie die Flä­chen ver­bun­den sind: Mit selbst ent­wi­ckel­ten Papier-»Reißverschlüssen« anstelle der Kle­be­fal­zen. Die Teile las­sen sich dadurch mit zwei Pin­zet­ten ganz gut ver­bin­den — bis auf das letzte mit dem Loch für die Glüh­birne. Dort habe ich die Ver­bin­der nach außen gelegt. Wenn ich das Objekt grö­ßer baue, kann ich ver­mut­lich alle »Reiß­ver­schlüsse« nach innen legen.