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Analog-Hologramm »Zweinsamkeit«

Der Name kam mir in den Sinn, weil die meis­ten Leu­te in der Figur zwei Lini­en bzw. Sei­le sehen, es sich aber nur um ein(e) einzige(s) han­delt — Zwei­sam­keit und Ein­sam­keit ver­schmol­zen zu einem Wort.
Das Holo­gramm ist 5 x 5 x 0,7 cm groß und besteht aus 50 über­ein­an­der lie­gen­den Flä­chen. Eigent­li­ch soll­ten es 1 cm Stär­ke auf­wei­sen, aller­dings war das Mate­ri­al dün­ner als ich dach­te.

Die­ses Holo­gramm besteht aus meh­re­ren bedruck­ten Trans­pa­rent­fo­li­en. Das dar­ge­stell­te 3D-Objekt »Torus­kno­ten« sowie die Auf­tei­lung auf die ein­zel­nen Foli­en erfolg­te mit einem dazu ent­wi­ckel­ten POV-Ray-Script. Dabei wur­de es qua­si in Schei­ben geschnit­ten und als sol­che jeweils auf Trans­pa­rent­fo­lie gedruckt. Das ist so ähn­li­ch, wie man ein gefro­re­nes Prä­pa­rat fürs Mikro­skop auf­be­rei­ten wür­de oder auch eine Art umge­kehr­te Com­pu­ter­to­mo­gra­fie: das Objekt, bestehend als vir­tu­el­len Schei­ben, wird für die Rea­li­tät zusam­men­ge­fügt. In Ansät­zen hat dies auch Ähn­lich­keit mit der Arbeits­wei­se von 3D-Druckern, nur dass kein kom­pak­tes Objekt ent­steht, son­dern eins, das ohne den Trä­ger »Trans­pa­rent­fo­lie« nicht exis­tie­ren kann. Eben wie ein Holo­gramm — nur mit ana­lo­gen Mit­teln.

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letzte Änderung: 25.06.2009, 17:44 Uhr

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