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»Nine-Bit-Bolero«

Ein Expe­ri­ment zwi­schen Mathe­ma­tik, Gra­fik und Musik: Man las­se einen Zäh­ler in ganz­zah­li­gen Schrit­ten von 1 bis 511 lau­fen. In die­ser Schlei­fe wird der Zahl­wert in den Binär­code umge­wan­delt und Noten eines Syn­the­si­zers zuge­ord­net. Dabei bekommt der klein­s­te Zah­len­wert 20 = 1 das mitt­le­re C, der nächst­hö­he­re 21 = 2 und alle wei­te­ren jeweils eine Okta­ve höhe­re Noten­wer­te. So erge­ben sich wäh­rend des Stücks alle kom­bi­na­to­ri­schen Mög­lich­kei­ten, wie die C-Noten von 9 unter­schied­li­chen Okta­ven zusam­men klin­gen kön­nen.

20 = 1 –> Note C#1
21 = 2 –> Note C#2
22 = 4 –> Note C#3
23 = 8 –> Note C#4
24 = 16 –> Note C#5
25 = 32 –> Note C#6
26 = 64 –> Note C#7
27 = 128 –> Note C#8
28 = 256 –> Note C#9
Bspw. wür­de bei Zäh­ler = 345 = 256 + 64 + 16 + 8 + 1 = 101011001 Binär –> die Noten C#9, C#7, C#5, C#4 und C#1 zusam­men klin­gen.

Visu­ell habe ich das so auf­ge­baut, dass die mitt­le­re senk­rech­te Linie zeigt wo man im Stück gera­de ist, und die durch­lau­fen­den hori­zon­ta­len Lini­en stel­len die Noten dar. Grün ist alles für eine Retro-8-Bit-Optik.
»Bole­ro« habe ich es genannt, weil es sich ähn­li­ch wie Mau­rice Ravel’s »Bole­ro« immer mehr und kon­ti­nu­ier­li­ch auf­baut. Das ist aber auch schon das ein­zi­ge.

Es ist ein Expe­ri­ment und das Anhö­ren bis zum Schluss erfolgt auf eige­ne Gefahr 😉

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letzte Änderung: 02.08.2010, 21:48 Uhr