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Die Zeit verschwimmt: Mit Graufilter durch Erfurt

Das drit­te Auge — die Kame­ra — ist schon ein fas­zi­nie­ren­des Ding. Sogar die Wahr­neh­mung von Zeit lässt sich auf Fotos mit Grau­fil­tern und lan­gen Belich­tungs­zei­ten ver­än­dern. Grau­fil­ter las­sen nur einen Bruch­teil (1/64stel wie in mei­nem Fall) des Lich­tes durch, ohne die Far­ben zu ver­fäl­schen. Vor das Objek­tiv geschraubt — der Grau­fil­ter muss da den ent­spre­chen­den Gewin­de­durch­mes­ser haben oder man ver­wen­det einen Stu­fen­ring — kann man am hel­len Tag lan­ge belich­ten — meh­re­re Sekun­den bis Minu­ten — ohne dass das Bild über­be­lich­tet wird. Der Effekt ist dabei ein Ver­schwim­men aller sich wäh­rend die­ser Zeit bewe­gen­den Men­schen, Tie­re, Was­ser und Fahr­zeu­ge. Auf dem Bild erschei­nen sie geis­ter­haft, wäh­rend ande­re, z. B. lang­sa­me­re oder ste­hen­de Men­schen — sicht­bar blei­ben. Der Effekt gibt den Bil­dern etwas Magi­sches.

Ich ging also an einem schö­nen Herbst­tag mit mei­ner Aus­rüs­tung auf Motiv­su­che und wur­de erst beim gera­de statt fin­de­nen Okto­ber­fest auf dem Erfur­ter Dom­platz fün­dig, spä­ter zog ich noch ein wenig in den Gas­sen ’rum. Ich den­ke, die Fotos kön­nen sich sehen las­sen. Was meint Ihr?

Tags: #Erfurt, #Bulb, #Grau­fil­ter, #Herbst, #sur­re­al, #Magie

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letzte Änderung: 11.10.2014, 22:25 Uhr