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Partielle Sonnenfinsternis über Erfurt


Der gest­ri­ge Wet­ter­be­richt pro­phe­zei­te für heu­te strah­lend blau­en Him­mel — bes­te Vor­raus­set­zun­gen, ein sel­te­nes Natur­schau­spiel zu beob­ach­ten: Eine in unse­ren Brei­ten sicht­ba­re par­ti­el­le Son­nen­fins­ter­nis. Also packe ich heu­te neben mei­nem zwei­ten Objek­tiv mei­ne bei­den abdun­keln­den Fil­ter ein — ein Grau­fil­ter 106 (1/64) und einen Pol­fil­ter (0,7). Das reicht natür­li­ch nicht, um das ein­fal­len­de Licht um den Fak­tor 1/100000 zu redu­zie­ren. Also bau­te ich mir aus ein paar Papier­strei­fen und einem Stück Ret­tungs­de­cke einen Fil­ter, wel­cher die wei­te­re Abdunk­lung bewirk­te.
Über­all im Fern­se­hen und im Inter­net wur­de zu Recht gewarnt davor, mit »Haus­mit­tel­chen« in die Son­ne zu sehen. Natür­li­ch rei­chen Ret­tungs­de­cke, Schweiß­bril­len­glas und geschwärz­ter Film­strei­fen allein nicht aus: man muss »Sand­wi­ches« bau­en. Schweiß­bril­len­glas mit dop­pelt genom­me­ner Ret­tungs­de­cke funk­tio­nier­ten z. B. wun­der­bar. Eben­so wie die Kom­bi­na­ti­on des Grau­fil­ters mit mei­nem impro­vi­sier­ten 72-mm-Rettungsdeckenaufsatz.
Die edels­te Vari­an­te wäre, die Son­ne durch z. B. Baa­der Pla­ne­ta­ri­um Astro­So­lar Son­nen­fil­ter zu beob­ach­ten bzw. dar­aus ent­spre­chen­de Foto­fil­ter zu bau­en. Die­se Folie hat »von Haus aus« schon die Abdunk­lung auf 1/100.000 der Licht­in­ten­si­tät und ist ent­spre­chend zer­ti­fi­ziert. Die hat­te ich aber nicht… 😀

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letzte Änderung: 20.03.2015, 14:18 Uhr