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Blutmond über Erfurt


Ein sel­te­nes Schau­spiel ereig­ne­te sich in den Mor­gen­stun­den: Der Mond erscheint rot. Sel­te­ner als eine Son­nen­fins­ter­nis pas­siert es, dass der Erd­schat­ten den Mond voll­stän­dig bedeckt, aber dabei — vom Mond aus betrach­tet — nicht ganz dun­kel ist. Die Atmo­sphä­re der Erde lei­tet das Son­nen­licht um sich her­um. Dabei kom­men aber nur die lang­wel­li­gen Strah­len durch — ähn­li­ch wie bei einem Son­nen­un­ter­gang. Vom Mond aus gese­hen müss­te die Erde dem­zu­fol­ge wie ein roter Ring aus­se­hen: Schwarz in der Mit­te und umran­det mit einem Ring in den Far­ben der irdi­schen Abend­däm­me­rung. Das ist bestimmt sehr beein­dru­ckend. Beim Mond kom­men nur die roten Antei­le des Son­nen­lichts an und er reflek­tiert die­se wie­der zurück und erscheint uns somit rot.
Viel­leicht könn­te die NASA bei dem nächs­ten der­ar­ti­gen Ereig­nis — im Jah­re 2033 — vor­her eine Son­de hin sen­den, um die­ses Ereig­nis aus einem ande­ren Blick­win­kel zu fil­men? Das wäre doch mal was.

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letzte Änderung: 28.09.2015, 04:02 Uhr