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POV-Ray

Der kos­ten­los erhält­li­che Per­sis­ten­ce of Visi­on Ray­tra­cer (kurz: POV-Ray) basiert auf einer Script­spra­che, die eine vir­tu­el­le 3D-Szene mit Objek­ten, Licht und Kame­ra beschrei­ben kann. Die Sze­nen sind Text-Dateien, die durch den Ray­tra­cer inter­pre­tiert und dann geren­dert wer­den. Es gibt vie­le Pro­gram­me, die selbst gra­fi­sch arbei­ten und POV-Ray-Dateien erzeu­gen, z. B. auch ein Model­ler namens »Mor­ay«, oder wis­sen­schaft­li­che App­lets zur Visua­li­sie­rung von Mole­kü­len. Man kann es auch direkt selbst schrei­ben und dabei viel über Geo­me­trie und Arith­me­tik ler­nen. Die Script­spra­che umfasst nicht nur die Defi­ni­ti­on der oben genann­ten Din­ge, son­dern man kann auch wie in jeder ande­ren Pro­gram­mier­spra­che auch mit Schlei­fen, Wenn-Dann-Abfragen, Datei-Ein-und-Ausgabe usw. arbei­ten. Und dann hat die­se Skript­spra­che ein sehr gutes mathe­ma­ti­sches »Ver­ständ­nis«, was aller­dings beim Pro­gram­mie­rer ein gutes räum­li­ches Vor­stel­lungs­ver­mö­gen vor­aus­setzt. So las­sen sich Objek­te aus Poly­no­men erzeu­gen, oder Frak­ta­le mit Kom­ple­xen Zah­len oder sogar Qua­ter­nio­nen (z. B. bei mei­ner »Julia«-Szene) als Para­me­ter. POV-Ray rech­net dabei sehr gen­au.

Wozu Skrip­ten, wenn’s mit Model­ler doch ein­fa­cher ist? Nun, kurz gesagt: Mir macht es Spaß zu pro­gram­mie­ren. Mathe­ma­ti­sche oder tech­ni­sche Zusam­men­hän­ge las­sen sich so direkt über­tra­gen und visua­li­sie­ren.

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Kategorie(n): , Tag(s): letzte Änderung: 23.04.2017, 23:30 Uhr