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Über mich

Sven Wachsmuth
Hal­lo, mein Name ist Sven Wachs­mu­th, ich wur­de 1978 in Fried­rich­roda gebo­ren, stam­me aus Emle­ben bei Gotha und woh­ne seit 2003 in Erfurt. Ich bin etwas über 1,83 cm groß, durch­schnitt­li­ch sport­li­ch, fah­re gern Fahr­rad, foto­gra­fie­re, bin kon­takt­freu­dig, wenn die Che­mie stimmt. Vom Stern­zei­chen her bin ich Was­ser­mann, Aszen­dent Krebs, chi­ne­si­sch Pferd und sicher noch ein paar ande­re Tie­re, die es noch zu ent­de­cken gilt.

Ich beschäf­ti­ge mich gern mit tech­ni­schem »Krims­krams«, mit 12 hat das ange­fan­gen: Pro­gram­mie­rung, Gra­fik, Feh­ler­su­che bei Com­pu­tern. Mei­nen Lebens­un­ter­halt bestrei­te ich unter ande­rem mit die­sem Rüst­zeug schon seit län­ge­rem in der Jugend­be­rufs­för­de­rung Erfurt in Fest­an­stel­lung. Und es macht immer­no­ch Spaß.

Die Anfänge

Schon als Kind fas­zi­nier­ten mich Zah­len und all­ge­mein die Krea­ti­vi­tät, die in der Mathe­ma­tik steckt. Zu DDR-Zeiten war es schier unmög­li­ch, als Pri­vat­per­son einen Com­pu­ter, z. B. den KC 1715, zu besit­zen. Glück­li­cher­wei­se kam 1990 die Wieder­vereinigung Deutsch­lands. Und ein Jahr dana­ch schenk­ten mir mei­ne Eltern den ers­ten PC, einen Schnei­der EURO PC II.

Ich war 12 und steck­te vol­ler Neu­gier. Com­pu­ter sind seit­her für mich Werk­zeu­ge, die mir hel­fen, mich aus­zu­drü­cken, mei­ne Ide­en und Vor­stel­lun­gen umzu­set­zen und zu kom­mu­ni­zie­ren. Ich bin wohl einer von denen, die gemein­hin als »Digi­tal Nati­ve« bezeich­net wer­den. Ich bin froh, in sol­ch einer span­nen­den und inter­es­san­ten Zeit zu leben sowie in poli­ti­schen Rahmen­be­dingungen, es unge­stört tun zu kön­nen.

 

Den Computer machen lassen

Ich pro­gram­mier­te anfangs mit GW-BASIC unter DOS 3.3, spä­ter mit dem PC, den ich mir 1992 vom Kon­fir­ma­ti­ons­geld kauf­te, in Tur­bo Pas­cal und Inline-Assembler. Unter DOS gab es noch kein Mul­ti­tas­king und alles was in mei­nen Pro­gram­men pas­sier­te, war dadurch rela­tiv über­sicht­li­ch und nach­voll­zieh­bar. Ich tausch­te mich damals auch übers Fido­net mit ande­ren Leu­ten u. a. übers Pro­gram­mie­ren aus und lern­te auch viel über das Auf­tei­len kom­ple­x­er Pro­bleme in vie­le klei­ne, hand­li­che­re. Unter Win­dows mach­te es mir jedoch weni­ger Spaß, Anwen­dun­gen zu pro­gram­mie­ren, denn ich war in mei­nen Gestaltungs­mög­lich­keiten ein­ge­schränkt. So ging mein In­te­resse weg vom Pro­gram­mie­ren – hin zu Gra­fik in 2D und 3D. Das war ca. 1995.

 

Simulierte Fotografie

Die­ses ana­ly­ti­sche Den­ken, was von der Pro­gram­mie­rung her­rührt, floss auch in mei­ne ers­ten 3D-Gehversuche mit POV- Ray 1.0 unter DOS ein. POV-Ray ist ein bei www.povray.org frei ver­füg­ba­res Pro­gramm. Es ent­hält einen Text­edi­tor mit Syn­tax­her­vor­he­bung, in wel­chem man mathe­ma­ti­sche Model­le geo­me­tri­scher Objek­te samt deren Oberflächen­be­schaf­fenheit, Lich­tern und einer Kame­ra de­fi­niert. Dar­aus berech­net POV-Ray dann das Bild, was die Kame­ra sehen wür­de. Qua­si simu­lier­te Foto­gra­fie. Das fas­zi­nie­ren­de dar­an war und ist für mich, dass ich damit belie­big kom­ple­xe Objek­te oder auch real nicht exis­tie­ren­des beschrei­ben kann. Bis heu­te hat die Her­an­ge­hens­wei­se bei der Visua­li­sie­rung mei­ner Ide­en sei­nen Reiz nicht ver­lo­ren. POV-Ray ver­wen­de ich auch, um z. B. Druck­vor­la­gen für plas­ti­sche Arbei­ten zu berech­nen, Daten zu visua­li­sie­ren oder para­me­tri­sche Bil­der und Tex­tu­ren zu erzeu­gen.

 

Plastische Papierarbeiten

Nicht nur digi­tal, auch hap­ti­sch beschäf­ti­ge ich mich mit Mathe­ma­tik. Sie ist für mich dabei Muse und Werk­zeug zugleich. Dabei kön­nen die Anfor­de­run­gen und ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en sehr unter­schied­li­ch sein. Am Anfang steht die Idee, dann gilt: der Weg ist das Ziel. Und die­ser führt wahl­wei­se über Zir­kel, Blei­stift, Line­al, Taschen­rech­ner auch zu Excel, POV-Ray, Pho­to­shop und ande­ren Anwen­dun­gen und wie­der zurück. Es ist immer wie­der schön, letzt­end­li­ch nach “x” Schrit­ten das Objekt, die mate­ria­li­sier­te Idee, in den Hän­den zu hal­ten. Und dann kommt’s zu den ande­ren.

 

Augenblicke festhalten

Lan­ge Zeit foto­gra­fier­te ich mit mei­ner Koni­ka Minol­ta Kom­pakt­ka­me­ra auf Farb­film, und zwar alles, was mir vor die Lin­se kam: Wol­ken, Land­schaf­ten, Archi­tek­tur, beson­de­re Kon­stel­la­tio­nen. Wie groß die Span­nung immer war, wenn ich im Dro­gerie­markt die Abzü­ge hol­te.

Als digi­ta­le Kame­ras erschwing­li­ch wur­den, kauf­te ich mir die Olym­pus Came­dia 730 Ultra­Zoom, mit einem opti­schen 10- Fach- Zoom und 3,3 Mega­pi­xel Auf­lö­sung. Damit ging ich oft raus in die Natur und zu di­ver­sen Ver­an­stal­tun­gen. Aber die Auslöse­ver­zö­ge­rung stör­te mich mit der Zeit, vor al­lem, wenn es auf Tem­po ankam.

Im Dezem­ber 2006 hat­te ich das Geld für eine Canon EOS 400 D zusam­men und schoss das ers­te Foto – die Kat­ze mei­ner Eltern. Wow. Kli­ck und sofort das Bild. So muss das sein. Seit­dem ent­stan­den vie­le tau­send Auf­nah­men; eine Art Chro­nik des­sen, wer und was mir zu gewis­sen Zei­ten wich­tig war. Es ist schön, ab und zu mal dar­in zu stö­bern. Lei­der wur­de mir die Ka­mera im Febru­ar 2010 mit­samt Ruck­sack in Wei­mar gestoh­len.

Mit finan­zi­el­ler Hil­fe des Ver­eins ANNA­KRAM und mei­nen Eltern konn­te ich mir zeit­nah eine neue Canon EOS 500 D leis­ten. Wei­ter ging’s!

 

Internet, ich komme!

Das Inter­net ver­knüpft mei­ne bis­her mit der Com­pu­ter­tech­nik gesam­mel­ten Erfah­run­gen sinn­voll mit­ein­an­der. So kom­me ich mit den dort ver­wen­de­ten Skript­spra­chen HTML, Java­script, CSS und PHP als Pro­gram­mie­rer auf mei­ne Kos­ten. Dazu noch Bild­be­ar­bei­tung und Typo­gra­fie. Jeden­falls kam 1998, als das Inter­net für mich erschwing­li­ch wur­de, der Wunsch auf, eige­ne Inhal­te von Grund auf zu ent­wickeln, zu gestal­ten und mit ande­ren zu tei­len. In die­sem Tätig­keits­feld kom­men immer wie­der neue Tech­no­lo­gi­en, die ein­an­der ablö­sen oder ergän­zen. Zur Zeit benut­ze ich z. B. “JQue­ry” mit “JQue­ry Mason­ry” von David Desan­dro für die dyna­mi­schen Ele­men­te die­ser Web­sei­te.

 

Beruflicher Werdegang

Nach mei­nem Real­schul­ab­schluss 1994 begann ich bei der Tele­kom, damals noch Deut­sche Post, mei­ne Aus­bil­dung zum Kommu­ni­ka­tions­elek­troniker. Wäh­rend der Lehr­zeit fan­den Kur­se auch im ERFURT Bil­dungs­werk statt, z. B. Speicher­pro­grammier­bare Steue­run­gen oder Robo­tik. Wäh­rend einem die­ser Kur­se gegen Ende der Lehr­zeit absol­vier­te ich den Ein­stel­lungs­test und damit nach der Leh­re eine zwei­jäh­ri­ge Auf­bau­schu­lung zum staat­li­ch geprüf­ten Tech­ni­ker. Die­se schloss ich Anfang 2000 ab.

Aber dies soll­te nicht der beruf­liche Weg wer­den: Ein glück­li­cher Zufall brach­te mich ab 2000 naht­los zu einer Stel­le im ERFURT Bil­dungs­werk, denn dort wur­de ein Com­puter­techniker gesucht und jemand, der Web­sei­ten bau­en kann. Nach mei­nem Zivil­dienst bis Mai 2003 über­nahm mich dann die dar­aus her­vor­ge­gan­ge­ne Jugend­berufs­för­de­rung ERFURT gGmbH. Dort erle­di­ge ich noch heu­te als Ange­stell­ter viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben sowohl tech­ni­scher als auch krea­ti­ver Natur.

 

Soziales Engagement

Im Jahr 2006 lern­te ich bei einem Bühnen­stück namens “Gift­grün” den gemein­nüt­zigen Ver­ein “ANNAKRAM e. V.” ken­nen. Seit­her gestal­te ich ver­schie­de­ne ehren­amt­liche Pro­jek­te aktiv mit. Es ent­stan­den vie­le Freund­schaf­ten und Mög­lich­kei­ten, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Men­schen ken­nen­zu­ler­nen, mich mit mei­nen Fähig­kei­ten sinn­voll ein­zu­brin­gen.

Dadurch füh­le ich mich auch als zu­ge­zo­ge­ner Erfur­ter, der anfangs kaum jeman­den kann­te, mit der Stadt stark ver­bun­den.

 

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