Rotationskörper: ’Ei’

Die­ses »Ei« ist ein Rota­ti­ons­kör­per, der aus 9 glei­chen gefal­te­ten Man­tel­strei­fen besteht. Das Netz dazu habe ich mit POV‐Ray errech­net, nach­dem ich den ent­spre­chen­den Algo­rith­mus ent­wi­ckelt habe, um einen belie­bi­gen Rota­ti­ons­kör­per »abzu­wi­ckeln«.

Die Hüll­kur­ve ist der Abstand der Man­tel­flä­che von der Dreh­ach­se in Abhän­gig­keit von der Höhe. Die Kle­be­fal­zen sind jeweils halb so groß wie die (von oben betrach­tet) im Uhr­zei­ger­sinn benach­bar­ten Drei­ecks­flä­chen. Den aus der Skiz­ze ent­wi­ckel­ten Algo­rith­mus habe ich so all­ge­mein gehal­ten um damit neben dem »Ei« auch ande­re Objek­te mit ande­ren Para­me­tern für Ver­dre­hung, Tei­lung und Hüll­kur­ve zu rea­li­sie­ren. Die dahin­ter lie­gen­de Mathe­ma­tik ver­deut­licht die­se Sei­te aus mei­nem Skiz­zen­buch. Ich habe den Algo­rith­mus dazu am Bei­spiel »Ei« ent­wi­ckelt und getes­tet. Es hat die Hüll­kur­ve P1 … P8 (Zeich­nung links oben), Tei­lung von 9 und Ver­dre­hung von 0,5. Rechts ist einer der resul­tie­ren­den Man­tel­strei­fen zu sehen. Rechts unten ist eine Samm­lung benö­tig­ter tri­go­no­me­tri­scher For­meln zu sehen, wel­che ich gebraucht habe.

Sven

Sven Wachsmuth wurde 1978 geboren, ist in Emleben bei Gotha aufgewachsen, wohnt seit 2003 in Erfurt. Er experimentiert seit Anfang der 1990er sowohl mit den kreativen Dingen, die man so mit einem Computer anstellen kann als auch mit traditionellen Techniken wie Schreiben, Zeichnen, Fotografie und Modellbau. Inspiration findet er in der Natur und der Geometrie. mehr erfahren

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