Buckyball I

Mein ers­tes Pro­jekt, wel­ches ich kon­stru­ier­te, um mei­nen neu­en Schnei­de­plot­ter Sil­hou­et­te Cameo 2 zu tes­ten — des­halb die über 600 klei­nen Struk­tu­ren und Löcher, wel­che das Gerät sou­ve­rän gemeis­tert hat.

Zum Objekt: Aus­ge­hend von einem Dode­ka­eder (pla­to­ni­scher Kör­per aus 12 Fünf­ecken) wird auf jeder Fünf­eck­flä­che eine fla­che fünf­sei­ti­ge Pyra­mi­de gesetzt, wel­che den Mit­tel­punkt der Fünf­eck­flä­chen nach außen auf die gedach­te Umku­gel ver­schiebt. Der Kör­per wird qua­si run­der, und besteht aus 60 gleich­schenk­li­gen Drei­ecken (zwei Sei­ten sind etwas kür­zer als die drit­te). Der ent­ste­hen­de Kör­per wird auch „Bucky­ball“ genannt, es stellt eine soge­nann­te Geo­dä­ti­sche Kugel dar und geht auf den ame­ri­ka­ni­schen Archi­tek­ten Buck­mins­ter Ful­ler zurück, wel­cher als ers­ter der­ar­ti­ge Kup­peln kon­stru­ier­te — u. a. auch das Pla­ne­ta­ri­um in Jena.

Das Objekt besteht aus 25 Ele­men­ten mit 2 Drei­ecks­flä­chen, 5 Ele­men­ten mit 1 Drei­ecks­flä­che und einem fünf­sei­ti­gen Ele­ment, jeweils mit Kle­be­flä­chen, die nach innen geklappt wer­den.

Sven

Sven Wachsmuth wurde 1978 geboren, ist in Emleben bei Gotha aufgewachsen, wohnt seit 2003 in Erfurt. Er experimentiert seit Anfang der 1990er sowohl mit den kreativen Dingen, die man so mit einem Computer anstellen kann als auch mit traditionellen Techniken wie Schreiben, Zeichnen, Fotografie und Modellbau. Inspiration findet er in der Natur und der Geometrie. mehr erfahren

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