Emptiness

Elek­tro­ni­scher Noise‐Track, gene­riert mit Ado­be Pho­to­shop und einem genia­len Pro­gramm namens Pho­to­soun­der. Pho­to­soun­der inter­pre­tiert Schwarz‐Weiß‐Bilder als soge­nann­tes Audio‐Spektrum: von unten nach oben steigt die Fre­quenz, von links nach rechts läuft die Zeit und die Hel­lig­keit der Pixel ist die Ampli­tu­de. Es macht Spaß damit zu expe­ri­men­tie­ren. Sam­ples und auch Bil­der habe ich in bei­den Pro­gram­men par­al­lel wei­ter­ver­ar­bei­tet und das Gan­ze in Pho­to­shop zusam­men­ge­setzt.

Das ist die Ober­flä­che des Pro­gramms. Man kann sowohl Bild‐ als auch Audio‐Dateien impor­tie­ren und expor­tie­ren. Beim Import von Bil­dern passt es die Pegel der Fre­quen­zen anein­an­der an. Die Bild­da­ten wer­den anhand der Ska­len links und unten ange­zeigt, wobei das Pro­gramm wie erwähnt mit mono­chro­men Bild­da­ten arbei­tet. Schwarz wird blau und weiß wird gelb dar­ge­stellt. Mit dem Play‐Knopf unten in der Mit­te lässt sich die errech­ne­te Audio‐Spur abspie­len.

Die Dreh­reg­ler ändern das Ras­ter und damit die Art wie das Bild inter­pre­tiert wird — Ver­hält­nis der Pixel zu Okta­ven ist die ver­ti­ka­le Ach­se, Pixel pro Sekun­de die hori­zon­ta­le Ach­se. Dar­über hin­aus hat das Pro­gramm sowohl Bildbearbeitungs‐ als auch Audio­be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen. Grund­ge­dan­ke ist, dass die gela­de­nen Daten eben bei­des sind — sowohl eine zeit­li­che Anein­an­der­rei­hung von Audio­spek­tren (senk­rech­te Pixel­zei­len) als auch eine zwei­di­men­sio­na­le Matrix aus Pixeln.

Zum Arbei­ten an die­sem Song nutz­te ich noch zwei wei­te­re Pro­gram­me: Auda­ci­ty und Ado­be Pho­to­shop, bei­de Spe­zia­lis­ten in ihrem jewei­li­gen Gebiet. Dadurch ergab sich fol­gen­der Work­flow:

 

Den Song habe ich mit Pho­to­shop zusam­men­ge­setzt. Dort gibt es ja auch ein Ras­ter, das stell­te ich so ein wie das in Pho­to­soun­der. Am Schluss hat­te ich ein sehr brei­tes Bild — 15394 x 571 Pixel:

Wenn Du Lust hast, auch damit zu expe­ri­men­tie­ren, hier noch­mal die Links:

 

Sven

Sven Wachsmuth wurde 1978 geboren, ist in Emleben bei Gotha aufgewachsen, wohnt seit 2003 in Erfurt. Er experimentiert seit Anfang der 1990er sowohl mit den kreativen Dingen, die man so mit einem Computer anstellen kann als auch mit traditionellen Techniken wie Schreiben, Zeichnen, Fotografie und Modellbau. Inspiration findet er in der Natur und der Geometrie. mehr erfahren

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. ist das nicht Lin­da im Duett mit dir?

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