Erster Test meines neuen Makroobjektivs

Letz­tes Jahr im Dezem­ber woll­te ich mir für mei­ne Sony Alpha 6300 ein neu­es Objek­tiv gön­nen — eins, wo es mög­lich ist, Fil­ter davor zu schrau­ben. Das, was bei der Kame­ra beim Kauf dabei war, hat näm­lich kein Gewin­de dafür vorn.

Es soll­te zwei Kri­te­ri­en erfül­len: Gewin­de für Fil­ter, Blen­de min­des­tens 2,8 und es soll­te etwas mehr in den Tele‐Bereich gehen als das der­zei­ti­ge. Mei­ne Wahl fiel auf das Tam­ron 18–200mm objek­tiv F3.5–6.3 Di II Sony A‐Mount sowie ein paar pas­sen­de Fil­ter mit 62 mm Gewin­de (Grau­fil­ter, Pol­fil­ter, UV‐Filter usw). Aller­dings hat das Objek­tiv nicht an mei­ne Kame­ra gepasst, da die­se Sony‐E‐Mount hat und ich muss­te es zurück schi­cken.

Nun hat­te ich die Fil­ter aber immer noch kein Objek­tiv. Also die Kri­te­ri­en eng­ten die Suche noch wei­ter ein; Es muss­te an mei­ne E‐Mount‐Kamera pas­sen und 62 mm Fil­ter­durch­mes­ser haben. Nach andert­halb Stun­den Recher­che — E‐Mount ist gefühlt sehr sel­ten — habe ich schon fast auf­ge­ge­ben. Doch dann kam ich auf ein Objek­tiv, das zwar kein Auto­fo­kus, aber dafür die 62 mm Fil­ter­ge­win­de und den E‐Mount‐Anschluss hat­te: Das cam­di­ox 62 mm F/2,9 2: 1 super Makro Stan­dard Objek­tiv kommt aus Hong­kong mit drei­wö­chi­ger Lie­fer­zeit.

Heu­te habe ich es vom Zoll in Erfurt abge­holt, wobei zum Preis noch 19% Mehr­wert­steu­er dazu kamen. Dass es ein Metall­ge­häu­se hat, merkt man gut am Gewicht: Es wiegt mehr als 500 Gramm. Für die ers­ten Fotos ver­wen­de­te ich eine Kris­tall­stu­fe aus Nadel­quarz, Pyrit und Zink­blen­de und einen Blei­stift zum Grö­ßen­ver­gleich mit den Quarz­kris­tal­len.

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