Texte

Hier gibt’s mei­ne Gedich­te und ande­re Tex­te.

Blut

Es ist der Ursprung mei­ner Kraft,
Mei­nes Lebens süßer Saft,
Der schnell durch mei­ne Adern fließt,
Offe­ne Wun­den schnell ver­schließt,
Sich bewe­gungs­los erhär­tet,
Was das Leben auch gefähr­det.

Was für mei­nen Leib das Blut,
Das tust Du mei­ner See­le gut.

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Sonnenlicht

Glei­ßend hell im Son­nen­licht
Sehe ich Dein Ant­litz nicht
Ges­tern warst Du noch bei mir,
Doch jetzt bin nur allein ich hier.

Die Son­ne wird gleich unter­ge­hen
- ach könn­test Du sie noch­mal sehn
Ich möch­te an Dei­ner Sei­te sein
Und mei­ne Hand auf Dei­nem Bein.

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Abschied

Nie wie­der…
wer­de ich Dich berüh­ren,
dei­nen Atem spü­ren,
Dich zart umfas­sen,
Mit Dir gemein­sa­me Wege gehen,
Dich herz­haft lachen sehen,
Die Lee­re in mei­nem Her­zen
Ist nur noch erfüllt mit Schmer­zen.

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Weg ins Licht

Du Licht im Dun­kel,
Lodernd fein,
Ziehst Du in mein Her­zen ein,
Das wah­re Licht
Oh welch Glück -
Ich ste­he in Dei­nem Bann
Möch­te nicht zurück,
So dass ich nur noch näher kom­men kann,
Denn Du ziehst mich magisch an !

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Wie Schatten

Sie sind wie Schat­ten an den Wän­den
Ohne Gesicht mit stil­len Hän­den
Hören sie doch jedes Wort
Grei­fen ein mal hier mal dort

Tau­schen mal Regie­run­gen aus
Schlep­pen Leut’ dem Lan­de raus
Dür­fen alles — haben viel Geld
Nen­nen sich das Gute in der Welt

Schwei­gen muss er die­ser Tor
Hal­ten ihm vors Gesicht das Rohr
Wol­len ihn zum Schwei­gen brin­gen
Mit Fol­ter wird es wohl gelin­gen

Kei­ner kennt den ande­ren dort
Ver­stän­di­gen sich schwei­gend, hal­ten Wort
Her­vor­ge­gan­gen aus dem kal­ten Krie­ge
Fei­ern sie noch heu­te ihre Sie­ge

Sie sind die Unsicht­ba­ren der Natio­nen
Laut­los beein­flus­sen sie Mil­lio­nen
Gehei­me Akten, pssst — gehei­mes Geld
Sie sind die wah­ren Herr­scher in der Welt

Schwei­gen muss er die­ser Tor
Hal­ten ihm vors Gesicht das Rohr
Wol­len ihn zum Schwei­gen brin­gen
Mit Fol­ter wird es wohl gelin­gen

Welt­weit zie­hen sie ihre Krei­se
Schi­cken Dik­ta­to­ren auf die Rei­se
Und zwar die ohne Wie­der­kehr
Als Geheim­dienst­ler ist das nicht schwer

Sie wis­sen mit des Wis­sens List
Dass Schwei­gen drü­ber Macht auch ist
So kön­nen sie auch Ver­bot­nes tun
Solan­ge sie dar­über Ruhn

Schwei­gen muss er die­ser Tor
Hal­ten ihm vors Gesicht das Rohr
Wol­len ihn zum Schwei­gen brin­gen
Mit Fol­ter wird es wohl gelin­gen

Der gehei­men Diens­te alte Jün­ger
Sind des neu­en Krie­ges guter Dün­ger
In gro­ßen Städ­ten zei­gen sie dann
Was man von den Diens­ten ler­nen kann
So bau­en sie Bom­ben in die Gas­sen
Weil sie all die Men­schen has­sen

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