Gedichte

Magnolien

Magno­li­en
Am Rand
Groß und schön
Duf­ten­der Früh­ling
Atme tief ein
Leuch­ten­de Far­ben
Erzeu­gen Glücks­ge­füh­le
Nicht nur im Bauch –
Auch im Gesicht.

19.04.2018

Ofen­rohr

Ofen­rohr
innen schwarz
gebo­gen, gefalzt, gerif­felt
strebt dem Schlo­te ent­ge­gen
Ruß­kur­ve

11.03.2017

Du bist unend­lich

Du bist unend­lich:
Ein Schweif
so lang wie eine Nacht
geballt im Stru­del
schnell wie Licht
tau­sen­de Ton­nen schwer
trennt dich Träg­heit vom Begehr.

Ein­zig die Kraft des Geis­tes
zeigt dir vage dein Ziel.
Glei­ßend ist das Feu­er­werk
im Stru­del schnell die Mög­lich­keit
du bist der Zukunft zuge­kehrt

Ein­zig in der Wel­le Form
hat das Jetzt einen Augen­blick
dir ein Uni­ver­sum auf­zu­tun
wo du ein Wesen bist aus Zeit
um das zu sehen, was für dich bleibt.

Du bist unend­lich.

03.07.2016

Katzen-ABC

Albin­okat­ze
Bern­stein­kat­ze
Chill­kat­ze
Dreibein­kat­ze

Edel­kat­ze
Feu­er­kat­ze
Groß­kat­ze
Haus­kat­ze

irre Kat­ze
Jagd­kat­ze
Klos­ter­kat­ze
Lau­er­kat­ze

Mauerkatze
Naschkatze
Ofenkatze
Polterkatze

Quas­sel­kat­ze
Renn­kat­ze
Schlem­mer­kat­ze
Tanz­kat­ze

Ulk­kat­ze
Veggie-Katze
Wald­kat­ze
Xeno­kat­ze

Yogakatze
Zwergkatze

25.07.2015

Mate­rie

Mate­rie
fes­tes Licht
auf kleins­tem Raum
Ener­gie gefan­gen im Wir­bel
Träg­heit

27.07.2015

Zucker­mund

Zucker­mund
grü­ne Augen
Frucht­eis bei Napo­li
Sie genießt die Deko­kir­schen
heiß

27.07.2015

Unsicht­bar

Unsicht­bar
lei­se tas­tend
Schrit­te mit Bedacht
da gnarz­te der Boden
Schreck­se­kun­de

27.07.2015

Sin­gu­la­ri­tät

Sin­gu­la­ri­tät
unend­lich kom­pakt
Son­nen umkrei­sen sie
wie Mot­ten die Ker­ze
Schwer­punkt

27.07.2015

Kaf­fee

Kaf­fee
kolum­bia­ni­sche Boh­nen
gerös­tet und gemah­len
über Hose und Hemd –
Ver­schwen­dung

22.07.2015

Ehr­geiz!

Ehr­geiz!
Gib alles!
Du schaffst das!
Du hast die Kraft!
Super!

22.07.2015

Tem­po­rär

Tem­po­rär
zeit­lich begrenzt
auf Erden wan­deln
nur die Spu­ren blei­ben
Bezie­hungs­filz

22.07.2015

Bier­fla­sche

Bier­fla­sche
am Boden
da liegt sie
Scher­ben im eige­nen Saft
Schütt­run­de

22.07.2015

Tablet

Tablet
flachs­tes Design
wie dickes Papier
Post­bo­te hat’s zwei­mal gefal­tet –
Kaputt

22.07.2015

Lei­se

Lei­se
sie schläft
weckt sie nicht
sonst mault sie wie­der
Pss­s­s­s­sst

22.07.2015

Nichts

Nichts
alles weg
nicht mal Luft
weder Mate­rie noch Ener­gie
Oumm­m­m­m­m­m­m­mm…

22.07.2015

Schmet­ter­lin­ge

Schmet­ter­lin­ge
umein­an­der tan­zend
mit unsicht­ba­rem Band
über Wie­sen und Bäche
Ver­liebt­sein

22.07.2015

Idee

Idee
leuch­ten­der Gedan­ke
mit einem Wolf­ram­fa­den
ver­brei­tet ein ver­bo­te­nes Licht
Her­zens­wär­me

22.07.2015

Rückenwind

Rücken­wind
ganz geschwind
sur­ren die Peda­le
doch mit einem Male
Rad-Helm-Ast-Geschepper

22.07.2015

Radeln

Radeln
im Grü­nen
den Berg hin­auf
und auch wie­der run­ter
Huiiiiiiiiiiii!

22.07.2015

Wiesenfarben

Wie­sen­far­ben
meist grün
da­zu gel­be Kleck­se
auch blaue und ro­te
Far­ben­me­lo­die

22.07.2015

Religion

Reli­gi­on
das Wort
DU mus­st glau­ben
oh­ne Dich geht’s nicht
Erlö­sung

22.07.2015

Worte

Wor­te
elf Freun­de
ver­bun­den mit Bedacht
we­ben flugs ein Bild
Elf­chen

22.07.2015

Nachbarin

Nach­ba­rin
hüb­sch an­zu­se­hen
mit lo­cki­gem Haar
ist lei­der nicht al­lein
Mist

22.07.2015

Überkopf

Über­kopf
Unter mir
zie­hen die Wol­ken vor­bei
und oben klaf­fen­der Boden
Schwe­re­los

22.07.2015

Dutzend

Dut­zend
dop­pelt sechs
drei mal vier
al­le mit ge­mein­sa­mer Mit­te
Kuss­zahl

22.07.2015

Gewitter

Gewit­ter
ein Blitz
und ein Don­ner­schlag
Gesprä­che ver­stum­men, Glas split­tert
Atem­los

22.07.2015

Zugfahrt

Zug­fahrt
Rat­tam rat­tam
Wäl­der und Städ­te
hu­schen am Fens­ter vor­bei
Aus­sichts­stak­ka­to

22.07.2015

Ende

Ende
stimm­lo­ser Schrei
nicht fer­tig ge­lebt
Schat­ten wei­chen grel­lem Licht
Neu­be­ginn

22.07.2015

Sommer

Som­mer
sechs­und­drei­ßig Grad
mein gro­ßes Vanil­le­eis
fällt der Gra­vi­ta­ti­on an­heim
Saue­rei!

22.07.2015

Masten

Mas­ten
wer­fen Schat­ten
auf dem Acker
Elek­tro­nen sur­ren im Wind
Bzzzzzzzzzz…

22.07.2015

Paradies

Per­sön­li­che Nähe
Auf einer Wie­se
Regen­bo­gen am Hori­zont
Augen­blick in Ver­bun­den­heit
Die Zeit steht still
Im Bewusst­sein
Eines ewi­gen Moments
Sind wir Eins.

15.09.2014

Es war einmal

Es war ein­mal
Ein süßes Haus,
Das sah wie eine Ecke aus.
Am schma­len Ende recht beschei­den,
Hat­te aber lan­ge Sei­ten,
Die führ­ten bis ans Was­ser ran –
Das zog so man­che Ente an.

Es war ein­mal
Ein Haus voll Kunst.
Im Hof gab es auch Tabak­dunst.
Aufs schö­ne Gelän­der ganz aus Holz
Und die Räu­me oben war man stolz.
Dort stell­ten vie­le Künst­ler aus
Oft gab es hier­für auch Applaus.

Es war ein­mal
Viel Live­mu­sik,
Kino wie auch manch’ Büh­nen­stück
Dazu Kaf­fee, Wein und Salz­stan­gen
Das hielt die Leut’ schon gefan­gen
Manch’ fei­nes Schrumm­fi­de­bumm
Fand hier auch sein Publi­kum.

Es war ein­mal
Ein Platz am Fluss
Da saß man gut bis ganz zum Schluss
Im Ker­zen­licht direkt am Was­ser
Das tat auch gern mal der Ver­fas­ser.
Die Gera bot auch viel dem Bli­cke:
Enten, Bäu­me, Schlös­ser­brü­cke.

Es war ein­mal
Ein Haus mit Ton­ne
Im kal­ten Herbst ’ne wah­re Won­ne.
Die Gäs­te um die Feu­er­stel­le
Ver­weil­ten lang an die­ser Quel­le.
Die „Fiat Lux” hat sie gehei­ßen,
Knis­ternd, lodernd und aus Eisen.

Bis Hal­lo­ween gab’s die­ses Haus,
Danach muss­te dort schnell alles raus.
Nun fehl­te was in uns’­rer Stadt,
Was Frei­heit, Kunst, Musik auch hat.

Es war ein­mal
Ein gro­ßes ABER –
Nie­mand wuss­te was, trotz viel Gela­ber.
Lan­ge fand man nichts der­glei­chen –
Tage, Wochen und Monat’ wei­chen,
Bis doch ein neu­er Start gelang:
Im „Spei­cher” bei Kunst, Ker­zen und Gesang.

25.01.2014

Unser Schicksal

Alle Ereig­nis­se beschrei­ben einen Kreis,
Der Anfang ist das Ende
Das Ende ein Neu­be­ginn
Im ewi­gen Kreis­lauf der Zeit
Blei­ben wir gefan­gen bis in alle Ewig­keit.

Wel­ten wer­den gebo­ren und zer­stört,
Alles was war wird wie­der sein:
Das Ver­gan­ge­ne zeigt die Rich­tung,
Das Jetzt ist der Weg,
Die Zukunft uns ein Spie­gel.

23.11.2002

Die Taube

Bin heu­te auf­ge­stan­den kurz vor zehn
da hab ich ‘ne Tau­be am Fens­ter gesehn
Sie fliegt davor und hält sich fest
sagt wohl »Geh’ end­lich raus aus dem Nest…«

Wär’s Fens­ter noch offen gewe­sen
hätt ich’se wohl scheu­chen müs­sen
So flat­ter­te sie und schau­te mich an
Dann kam eine ande­re — weg war sie dann.

06.10.2002

Bewusst Sein

Dun­kel­heit umgibt mich
Ich höre Stim­men
sie sind nah
nie­mand da
Alles dun­kel
ohne Licht
Ein Geräusch
bin ich das ?

Was für ein Ort
Es ist Dun­kel
Schwarz.
Der Anfang.
Oder das Ende ?
Wo fängt sie an
Wo hört sie auf ?
Ich sehe kein Ende.
Wo bin ich?
Wer bin ich ?
Ich habe es ver­ges­sen.

Kein Gesicht — ohne Sicht.
Die Dun­kel­heit ist in mir.
Ich füh­le den Raum, die Lee­re
Gross und mäch­tig ist sie
Das Uni­ver­sum ?
Ein Pla­net ?
Eine Schach­tel ?
Ein Atom ?
Noch klei­ner ?
Noch grö­ßer ?
Was ist Grö­ße ?
Nur rela­tiv zu bekann­ten Din­gen.
Und zu unbe­kann­ten ?
Wel­che Form hat die­ser Ort ?
Wie lan­ge geh ich schon in eine Rich­tung.
Bewe­ge ich mich über­haupt ?
Ich habe es ver­ges­sen.

Lang ists her
Oder wars schon immer ?
Kein Zyklus zum mes­sen
Nichts zum beob­ach­ten
Kei­ne Zeit
Nur Raum
Nur Dun­kel­heit umgibt mich
Sind es Tage ?
Wochen,
Jah­re,
Jahr­tau­sen­de oder
Nur Sekun­den die ver­gan­gen sind ?
Ich habe es ver­ges­sen.

Stil­le.
Kein Laut. Ich bin allei­ne.
Exis­tie­re ich ?

Ich habe Angst.
Die Dun­kel­heit, das Alte, das Aller­ers­te
Was vor dem Licht war
Kehr­te zurück.
Oder hier war es nie anders.
Nicht die Dun­kel­heit
nicht der all­ge­gen­wär­ti­ge Schat­ten ists,
Das Mons­ter ist das Ver­ges­sen.
Bin ich tot ?
Lebe ich ?
Wo ist hier der Unter­schied?
Was ist Exis­tenz?
Mich fühlt nie­mand.
Mich sieht nie­mand.
Mich hört nie­mand.
Alle Sin­ne ohne Sinn.
Exis­tie­re ich ?

Ich habe mich ver­ges­sen.

04.09.2001

Verlorene Zeit

Ein Tag wie die­ser –
der ers­te mei­ner Zukunft,
Ein Tag wie die­ser –
auch der Letz­te könnt’ er sein.

Zeit mes­sen wir in Sekun­den
Jede schlägt auch ihre Wun­den
Noch heu­te mögen wir uns laben
an die­ser Welt schö­ner Gaben
Ver­gan­gen­heit bleibt in Bil­dern
wird im Kopf die Sehn­sucht mil­dern

Des Lebens schöns­te Zeit
wird gefolgt von Trau­rig­keit
Nach einer Wei­le merkt man dann
dass man vie­les nicht mehr machen kann.
Ver­pass­te Chan­cen wer­den schwe­rer
denn ver­lo­re­ne Zeit ist uns ein Leh­rer.

04.06.2001

Blut

Es ist der Ursprung mei­ner Kraft,
Mei­nes Lebens süßer Saft,
Der schnell durch mei­ne Adern fließt,
Offe­ne Wun­den schnell ver­schließt,
Sich bewe­gungs­los erhär­tet,
Was das Leben auch gefähr­det.

Was für mei­nen Leib das Blut,
Das tust Du mei­ner See­le gut.
Dei­ne Lie­be gibt mir Kraft
Genau­so wie mein Lebens­saft.

15.05.2001

Sonnenlicht

Glei­ßend hell im Son­nen­licht
Sehe ich Dein Ant­litz nicht
Ges­tern warst Du noch bei mir,
Doch jetzt bin nur allein ich hier.

Die Son­ne wird gleich unter­ge­hen
– ach könn­test Du sie noch­mal sehn
Ich möch­te an Dei­ner Sei­te sein
Und mei­ne Hand auf Dei­nem Bein.

Eine wei­che Bri­se bewegt mein Haar
ich kann es füh­len — doch wie son­der­bar
mein­te ich spür­te Dei­ne Hand –
doch mich umgibt nur wei­tes Land

Ich wünsch­te Du könn­test noch­mal sehen
Wie auf uns zu die Wel­len gehen
Wäh­rend wir uns zärt­lich küs­sen –
Ach wie werd’ ich das ver­mis­sen !

Es blei­ben Erin­ne­run­gen an die Lust
Und auch an den letz­ten Kuss.
Dei­ne Stim­me und Dein Lachen,
Wür­den mir jetzt Freu­de machen.

Glei­ßend hell im Son­nen­licht
Sehe ich Dein Ant­litz nicht
Ges­tern warst Du noch bei mir,
Doch jetzt bin nur allein ich hier.

03.04.2001

Abschied

Nie wie­der…
wer­de ich Dich berüh­ren,
dei­nen Atem spü­ren,
Dich zart umfas­sen,
Mit Dir gemein­sa­me Wege gehen,
Dich herz­haft lachen sehen,
Die Lee­re in mei­nem Her­zen
Ist nur noch erfüllt mit Schmer­zen.

Der Gedan­ke
In jedem Augen­blick –
Ist Du wärst bei mir,
Kommst zurück.
Doch, mein Schatz, es kann nicht sein
Liegst doch vor mir im hölz’nern Schrein.

02.06.2000

Weg ins Licht

Du Licht im Dun­kel,
Lodernd fein,
Ziehst Du in mein Her­zen ein,
Das wah­re Licht
Oh welch Glück –
Ich ste­he in Dei­nem Bann
Möch­te nicht zurück,
So dass ich nur noch näher kom­men kann,
Denn Du ziehst mich magisch an !

Dei­ne Wär­me umgibt mich zart,
Auf wun­der­ba­re Art,
Strei­chelst Du mich,
Um zu erhö­hen mei­ne Fahrt,
Wel­che zu Dei­nem Glan­ze führt,
So dass ich nur noch näher kom­men kann,
Denn Du ziehst mich magisch an !

Du berührst mich,
Ich wer­de schwach,
Mei­ne Flü­gel bren­nen,
Ich bewe­ge mich mit Weh und Ach
Möch­te noch Dein Quell’ erken­nen
Komm lass’ mich doch noch näher ’ran,
Denn Du ziehst mich doch so magisch an !

Dei­ne Wär­me eröff­net mir
Zu Dei­ner See­le eine Tür,
So ver­las­se ich mei­ne Dun­kel­heit,
Gehe ein in Dei­ne Herr­lich­keit,
Mein Kör­per ab hier nicht wei­ter gehen kann,
Doch mei­nen Geist ziehst nur Du in dei­nen Bann!

20.05.2000

Wie Schatten

Sie sind wie Schat­ten an den Wän­den
Ohne Gesicht mit stil­len Hän­den
Hören sie doch jedes Wort
Grei­fen ein mal hier mal dort

Tau­schen mal Regie­run­gen aus
Schlep­pen Leut’ dem Lan­de raus
Dür­fen alles — haben viel Geld
Nen­nen sich das Gute in der Welt

Schwei­gen muss er die­ser Tor
Hal­ten ihm vors Gesicht das Rohr
Wol­len ihn zum Schwei­gen brin­gen
Mit Fol­ter wird es wohl gelin­gen

Kei­ner kennt den ande­ren dort
Ver­stän­di­gen sich schwei­gend, hal­ten Wort
Her­vor­ge­gan­gen aus dem kal­ten Krie­ge
Fei­ern sie noch heu­te ihre Sie­ge

Sie sind die Unsicht­ba­ren der Natio­nen
Laut­los beein­flus­sen sie Mil­lio­nen
Gehei­me Akten, pssst — gehei­mes Geld
Sie sind die wah­ren Herr­scher in der Welt

Schwei­gen muss er die­ser Tor
Hal­ten ihm vors Gesicht das Rohr
Wol­len ihn zum Schwei­gen brin­gen
Mit Fol­ter wird es wohl gelin­gen

Welt­weit zie­hen sie ihre Krei­se
Schi­cken Dik­ta­to­ren auf die Rei­se
Und zwar die ohne Wie­der­kehr
Als Geheim­dienst­ler ist das nicht schwer

Sie wis­sen mit des Wis­sens List
Dass Schwei­gen drü­ber Macht auch ist
So kön­nen sie auch Ver­bot­nes tun
Solan­ge sie dar­über Ruhn

Schwei­gen muss er die­ser Tor
Hal­ten ihm vors Gesicht das Rohr
Wol­len ihn zum Schwei­gen brin­gen
Mit Fol­ter wird es wohl gelin­gen

Der gehei­men Diens­te alte Jün­ger
Sind des neu­en Krie­ges guter Dün­ger
In gro­ßen Städ­ten zei­gen sie dann
Was man von den Diens­ten ler­nen kann
So bau­en sie Bom­ben in die Gas­sen
Weil sie all die Men­schen has­sen

03.05.2000