POV-Ray

POV-Ray ist die Abkür­zung für »Persis­tence of Visi­on Raytracer« und ist ein kos­ten­lo­ses Pro­gramm zum Erzeu­gen foto­rea­lis­ti­scher Bil­der und Ani­ma­tio­nen mit­hil­fe einer leis­tungs­fä­hi­gen Script­spra­che. Das Pro­gramm gibt es für alle Betriebs­sys­te­me auf pov-ray.org.

Es gibt Pro­gram­me, die selbst gra­fisch arbei­ten und POV-Ray-Dateien erzeu­gen kön­nen, z. B. Modell­er namens »Moray«, diver­se CAD-Software und wis­sen­schaft­li­che App­lets zur Visua­li­sie­rung von Mole­kü­len. Man kann es auch direkt selbst schrei­ben (scrip­ten) und dabei viel über Geo­me­trie und Arith­me­tik ler­nen. Die Script­spra­che umfasst nicht nur die Defi­ni­ti­on der oben genann­ten Din­ge, son­dern man kann wie in jeder ande­ren Pro­gram­mier­spra­che auch mit Schlei­fen, Wenn-Dann-Abfragen, Datei-Ein-und-Ausgabe usw. arbei­ten. Und dann hat die­se Skript­spra­che ein sehr gutes mathe­ma­ti­sches »Ver­ständ­nis«, was aller­dings beim Pro­gram­mie­rer ein gutes räum­li­ches Vor­stel­lungs­ver­mö­gen vor­aus­setzt. So las­sen sich Objek­te aus Poly­no­men erzeu­gen, oder Frak­ta­le mit Kom­ple­xen Zah­len oder sogar Qua­ter­nio­nen als Para­me­ter. POV-Ray rech­net dabei sehr genau.

Wozu Skrip­ten, wenn’s mit Modell­er doch ein­fa­cher ist? Nun, kurz gesagt: Mir macht es Spaß zu pro­gram­mie­ren. Mathe­ma­ti­sche oder tech­ni­sche Zusam­men­hän­ge las­sen sich so direkt über­tra­gen und visua­li­sie­ren.

Zykloidengerüst

Erstellt mit POV-Ray 3.6 für Win­dows. Glicée-Print 60 x 40 cm

Man den­ke sich einen Kreis und dar­auf läuft ein Punkt P1 ent­lang. Nun legt man recht­wink­lig zum Kreis eine Ach­se an, so dass das eine Ende an P1 liegt und das ande­re Ende P2 Rich­tung Kreis­mit­tel­punkt zeigt.

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Kollision — Motiv für Siebdruck-Workshop

Erstellt mit POV-Ray 3.6 für Win­dows. Grö­ße ca. 25 x 25 cm, jede Far­be ein eige­nes Bild (Sieb-Vorlage)

Im Jahr 2010 gab es — von Stu­den­ten der Bauhaus-Universität Wei­mar orga­ni­siert — einen Siebdruck-Workshop in einer Erfur­ter pri­va­ten Dru­cke­rei.

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Harmony

Ich habe ver­sucht, die beim gleich­na­mi­gen Papier­ob­jekt zugrun­de­lie­gen­den Auf­bau­re­geln in einen rekur­si­ven Algo­rith­mus zu über­set­zen, dafür ver­wen­de­te ich POV-Ray 3.6 für Win­dows. Dabei ent­stand qua­si als Neben­pro­dukt die­ses Bild — mit den Maßen und Struk­tur wie das Papier­ob­jekt.

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Red Orb II — Earth

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Das »Red Orb« genann­te Objekt besteht im Grun­de aus einem Ras­ter von 64 x 64 x 64 Kugeln, die durch ihre varia­ble Grö­ße ein belie­bi­ge Mus­ter und Funk­tio­nen räum­lich dar­stel­len kön­nen.

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Red Orb — Spinning Spiral

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Das »Red Orb« genann­te Objekt besteht im Grun­de aus einem Ras­ter von 64 x 64 x 64 Kugeln, die durch ihre varia­ble Grö­ße ein belie­bi­ge Mus­ter räum­lich dar­stel­len kön­nen.

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Infocube II — Schattenkommunikation

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Man neh­me zwei Bit­mus­ter und ver­knüp­fe die­se jeweils Zei­le für Zei­le mit logi­schem »UND«. Info­cu­be nen­ne ich den resul­tie­ren­den, aus Wür­feln zusam­men­ge­setz­ten Kör­per. Ich gehe sozu­sa­gen den umge­kehr­ten Weg: ich defi­nie­re die Form der Schat­ten, und berech­ne dar­aus das Objekt, was zugleich die­se bei­den Schat­ten wirft.

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Infocube ’SW’

Man neh­me zwei Bit­mus­ter und ver­knüp­fe die­se jeweils Zei­le für Zei­le mit logi­schem »UND«. Dar­aus ent­steht ein Kör­per, der die­se bei­den ursprüng­li­chen Bit­mus­ter als Schat­ten wirft, wenn man zwei Lam­pen im 90°-Winkel dar­um anord­net.

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101011001 & ?

Erstellt mit POV-Ray 3.6 für Win­dows. Glicée-Print 60 x 40 cm

Meh­re­re Glas­ob­jek­te, die von einer Sei­te als »1«, um 90 Grad gedreht als »0« erschei­nen. Die auch Quan­ten­bits genann­ten Objek­te ver­ei­nen bei­de logi­schen Zustän­de in sich.

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